Weshalb die Initiative?

Im Jahr 2011 hat die Jagtlobby den Druck im Bundeshaus gegen die Grossraubtiere stetig erhöht. Verschiedene Politiker forderten, dass Bär, Wolf und Luchs geschossen werden können, wenn diese die Hobbyjäger um das jagdbare Wild konkurrenzieren. Dass diese eigenmächtige Neuauslegung vom Generalsekretariat der Berner Konvention abgelehnt wurde, interessiert die zuständigen Personen nicht.

Zudem steigt, vor allem im Oberwallis, der Druck auf die Behörden stetig, regulativ in die Wolfsbestände einzugreifen oder gar wolfsfreie Zonen zu schaffen. Dies wiederspricht jeglichem Fachwissen sowie jeglichem gesunden Menschenverstand. Die Behörden brechen leider unter dem Druck ein und geben nach. So wurde im Anfangs September 2013 der achte Wolf legal geschossen, ohne dass man überhaupt wusste, welchen Wolf man zum Abschuss freigab. Auch die Bedingungen für einen Abschuss nach „Konzept Wolf Schweiz“ wurden dabei grosszügig umgangen.

Gerade im Goms und im Calandagebiet zeigen allerdings fortschritliche Tierhalter, dass man mit entsprechendem Schutz ohne Probleme Tierhaltung in einem Wolfsgebiet betreiben kann, diese hatten dieses Jahr keinen einzigen Wolfsriss zu beklagen.

Aus diesen Gründen ist es nötig den theoretisch strengen Schutz der Grossraubtiere endlich auch in der Schweiz zu verankern. Dazu wurde die Eidgenössische Volksinitiative «Für den Schutz der Grossraubtiere (Bär, Wolf und Luchs)» lanciert.

Unterschreiben: http://www.profauna.ch/de/index.html
Argumentation: http://www.profauna.ch/de/pages/argumentation.html
Initiativtext: http://www.profauna.ch/de/pages/volksinitiative.html

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